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12 August 2006

der schwärzeste tag – alles festgefahren

vom container nichts neues. der eröffnungstermin weiterhin im unklaren. beim umbau passieren fehler, die einfach nur ärgerlich sind. ein lieferant aus china hat falsche ware geschickt, die natürlich schon bezahlt ist. und robbie bietet ein konzert, das einfach nur bescheiden ist.

schlimmer kann es nicht kommen

ich fühle mich in einer sackgasse und komme mir vor wie ein tiger im käfig. so kann es nicht weitergehen. die ungewissheit fängt an mich total zu lähmen. außerdem melden sich erste existenzängste, denn bislang geht nur geld raus, aber wann kommt auch welches wieder rein? die uhr tickt und die erste mietzahlung ist bald fällig.

nachdem ich mir bei freunden den frust von der seele rede, setzt zum glück der verstand wieder ein. ich gehe alle alternativen durch, die ich habe. ich muss mich aus der fixierung auf den container befreien. nüchterne analyse der lage und zahlen bringen wieder ruhe in die seele.

wenn gar nichts mehr geht – zurücklehnen und einen moment inne halten

und dann liegt die lösung greifbar nahe. ich eröffne eben den teil, der nicht vom verflixten container abhängt, nämlich den einzelhandel. außerdem kann das to-go geschäft anlaufen. wenn der container ankommt – was ich ja fünf wochen früher planen kann, dank der überfahrt – möbel entladen, wischen, schwupps steht shuyao perfekt. über nacht sozusagen.

ich spüre förmlich, wie sich die zementblöcke von meinen nerven lösen.

Kommentare

Trackback von “Everyone dies… but since no one has paid me to kill you… sleep well.”
am: 14. August 2006, 17:38

…und Robbie bietet ein bescheidenes Konzert….

Was sonst noch so am schwärzesten aller Tage geschah.
……

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